Radeln in und um Bad Meinberg – 13. – 20.07.2019

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Unsere jährliche Radfreizeit verbrachten wir in Horn – Bad Meinberg in der Pension “Landhaus Blumengarten“ (Ortsteil Leopoldstal). Eine gute Wahl, mitten im Grünen. Eine gepflegte Anlage auf einem großen Grundstück. Sie war Mittel- und Ausgangspunkt unserer Exkursionen.
 
Nach unserer Ankunft gab es zum Auftakt keine Radtour, sondern eine gepflegte Wanderung von 8 Kilometern Richtung Vinsebeck. Danach leckere selbstgemachte Torten und Zimmerbezug.

Das abendliche Menü und unser Frühstück waren immer gut und reichlich. Wir haben uns wohlgefühlt.
 
Trotzdem ging es tagsüber „auf Tour“. Das Wetter meinte es noch gut mit uns, es war kühl aber trocken. Es war eine herrlich erholsame Woche in den Kreisen Lippe und Höxter.

Unsere Radtouren führten uns überwiegend auf ruhigen Radwegen über die Hügel mit herrlichen Aussichten, durch ruhige Bachtäler, an alten Gutshöfen, Herrensitzen und kleinen Schlösschen vorbei. Auch Dörfer wie Oeynhausen wurden durchquert.

Wir besuchten die Kurorte Bad Driburg und Bad Meinberg, die Fachwerkstädtchen Horn, Blomberg und Lügde, die ehemalige Residenzstadt Detmold, die alte Hansestadt Lemgo.

Und wir waren bei und auf den Externsteinen.
 
Insgesamt fuhren wir sechs sehr schöne abwechslungsreiche Tagestouren über insgesamt 330 KM

Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern, der Familie Mikus, für eine schöne Woche.
 

Wandern rund um Bad Holzhausen (Preußisch Oldendorf), Juni 2019 – Bauernhofcafé und Pension Landhaus Röscher

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Wir waren wieder Wandern – am Fuße des Wiehengebirges (genauer: am Fuße des
Limberg), direkt am Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge.

Bereits 2016 hatten wir unsere Radfreizeit dort verbracht. Wir waren dort in der
Pension Landhaus Röscher bestens untergebracht und hatten uns sehr wohl
gefühlt. Ein Grund zum Wiederkommen!
 
 
Eine Bauernhofpension der Extraklasse – fest in Familienhand. Ein gepflegtes
Anwesen mit bäuerlichem Charakter. Wir wurden fürstlich verpflegt und der
nachmittägliche Kaffee und Kuchen war -nach vollbrachter Wanderung- ein
Gedicht. Täglich! Schließlich mussten ja die verbrauchten Kalorien ersetzt
werden.
 
Unsere 7 Tageswanderungen starteten als Rundwanderungen. Alle in der Nähe
von Bad Holzhausen. Es ging durch herrliche Waldgebiete, die sich mit Wiesen
und Feldern abwechselten. Die Wanderungen führten uns rund um Bad Holzhausen,
Hüllhorst, den Fliegerquellen, Rund um den Wartturm (einem Aussichtsturm mit
herrlichem Rundblick) und natürlich zu den berühmten Saurierfährten.
 
Insgesamt wanderten wir über 70 Kilometer. Trotz der großen Hitze ließ es sich im
Wald gut aushalten. Unser Wanderleiter Heribert hatte wieder ganze Arbeit geleistet.
 
Herausragend war die geführte Moorwanderung bei Lübbecke. Im Torfmoor
begleitete uns eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Störche, aber auch das
Quaken der Frösche war allgegenwärtig. Zum Abschluss besuchten wir die
Ausstellung im NABU-Moorhus mit Moorleiche.
 
Eine zweite geführte Wanderung startete direkt vom Landhaus Röscher um und auf
den Limberg mit der Burg. Der gesamte Bereich ist ein einziges großes und
beeindruckendes Naturschutzgebiet.

Die Burganlage Limberg ist so etwas wie das „Wahrzeichen“ der Stadt Preußisch
Oldendorf. Sie ist teilweise wieder restauriert und dient auch als Standesamt.
Das Burgverlies ist direkt darunter. Na ja!
 
Abends wurden wir von der Familie Burmann/Röscher mit bester Hausmannskost
versorgt, so dass wir allabendlich noch einen Verdauungsrundgang durch den direkt
angrenzenden Kurpark machen mussten.
 
Entsprechend schwer fiel uns daher -nach einer mit vielen neuen Eindrücken
gefüllten Woche- der Abschied.
 
Wir bedanken uns bei der Familie Burmann/Röscher für die herzliche Aufnahme
und Betreuung.

Radfreizeit im NFH Üdersee

Radfreizeit im NFH Üdersee vom 16.08. -24.08.2018

Willkommen im Naturfreundehaus am Üdersee. Wir werden herzlich empfangen. Es ist ein freundliches Haus mit freundlichen Zimmern und gutem Essen. Es hat eine  wunderbare Alleinlage direkt am See mit eigenem Badesteg. Toll!

Der Supersommer 2018 lässt uns nicht im Stich. Es ist trocken, sonnig und heiß während der ganzen Zeit. Wir können jeden Abend draußen sitzen.

Die Grundlagen für eine gelungene Radfreizeit sind gegeben. Der Rest liegt an uns: 10 Naturfreunde der Ortsgruppe Bochum-Linden-Dahlhausen.

Wir haben die Gegend auf dem Rad erkundet, dafür sind wir 400 KM geradelt.

Unsere Touren führten uns zum Wehrbellinsee, zum Schiffshebewerk am Oder-Havel-Kanal, nach Bernau, zum Grimnitzsee, zum Kloster Chorin oder einfach übers Land.

Ganz besonders schön war es am ältesten Kanal Deutschlands, am Finowkanal.Den Treidelweg an seinem Ufer benutzten wir mehrmals, einfach weil es uns dort besonders gut gefiel. Der Kanal selber ist heute ein reiner Freizeitkanal mit 13 Schleusen. Die sind Ufer schön beschattet und es gibt viele Wasserpflanzen. Viele Kleingärten säumen sein Ufer, ebenso wie alte Industrieruinen, teils schon in neuer Nutzung oder halb verfallen. Alles hat seinen Scharm.

Die Fahrradwege, die wir nutzten, sind häufig Straßenbegleitend. Aber besonders die Radfernwege, als Asphaltbänder im schattigen Wald, sind bei dieser Hitze besonders schön. Ansonsten ging es über wassergebundenen Feinschotter, selten über Sand, einmal kurz über grobes Kopfsteinpflaster und nur ganz kurz  über Straßen mit starkem Autoverkehr. Eine Schiebeeinlage in tiefem Sand gehörte auch dazu.

Besonders erwähnenswert ist unser Pausenaufenthalt in „Der Schleusengraf, Marienwerder“.  Draußen unter schattigen Bäumen. Die Stimmung der Wirtsleute war ansteckend. Es war unser letzter Tag, also gab es eine ausgedehnte Pause.

Wie schon die Anfahrt, so verlief auch die ca. 600 Km lange Heimfahrt sehr entspannt.

Eine Runde Freizeit. Unser Radtourenleiter Heinz hat wieder ganze Arbeit geleistet und hat auch für das Wetter die volle Verantwortung übernommen. – Danke!

Zur Mohnblühte im Frau Holle Land – – Bilder zum Vergrössern anklicken

Wir waren wieder einmal im Kaufunger Wald. Das NaturFreundeHaus „Meißnerhaus“ -auf dem Hohen Meißner- liegt mitten im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. Ein ideal gelegener Ausgangspunkt für tolle Wanderungen auf den herrlichen Premiumwegen, die ihren Namen auch wirklich verdienen.

Kaum angekommen und die Zimmer bezogen, ging es auch schon auf eine erste Erkundungstour rund ums „Meißnerhaus“. Der Rundweg 3 mit seinen knapp 4 Kilometern war natürlich nur ein kleiner Vorgeschmack, aber zum Warmlaufen bestens geeignet.

Der Montag hat uns dann schon mehr gefordert. Es war der Premiumweg 23 angesagt. Von der gepflegten Parkanlage rund um die Kirchenruine Abterode geht es durch blühende Felder, Wälder und Wiesen.

Wir müssen stetig bergauf und bergab, werden aber auch durch herrliche, weite Ausblicke belohnt. Zum Schluss der Wanderung belohnen wir uns dann mit Kaffee und Mohnkuchen.
 
Dienstag: Es geht auf den Premiumweg 1. Um ein besseres Verständnis für Flora und Fauna im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land zu bekommen haben wir sachkundige Unterstützung durch die Naturparkführerin Frau Wallbraun erhalten.

Höhepunkte dieser Wanderung sind die Seesteine, der Kalbsee und der sagenumwobene Frau-Holle-Teich. Durch Frau Wallbraun tauchen wir auch tief in die Sagen, Mythen und Legenden des Naturparks ein. – Ein toller Wandertag.

Mittwoch.
Heute erkunden wir den Premiumweg 9. Er verbindet mehrere Wacholderheiden miteinander und bietet fantastische Fernblicke. Kirschplantagen und blühende Felder erfreuen Auge und Gemüt.

 

Donnerstag. Wir erwandern unsere jüngere Geschichte und einen weiteren
herrlichen Flecken Land. Nach einem schwierigen Anstieg kommen wir zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Zwischendurch werde wir von Regenschauern erwischt. Zweimal kurz – aber dafür heftig. Der ehem. Todesstreifen ist inzwischen ein „Grünes Band“ eine blütenreiche Lebenslinie. An einem Rest des Grenzzauns finden wir Regenschutz, bevor es zur „Stasi-Röhre“ weitergeht. Hier schleuste die DDR Agenten durch ein Betonrohr Agenten von Ost nach West und zurück.

Die Sonne kommt wieder uns wir nehmen uns den Rest des Weges vor. Unsere Kletterkünste werden ernsthaft gefordert. Aber die Schönheit der Landschaft ist die Anstrengungen wert.

Freitag:
Heute gibt es eine besondere Attraktion. Frau Wallbraun war von uns angetan und hat uns eingeladen zu einem bebilderten Exkurs über die Erdgeschichte, sowie Flora und Fauna des Frau-Holle Naturparks und seine Sagen und Mythen. Es war eine interessante Ergänzung zu unseren Wanderungen. Bei Kaffee, Tee und leckerem Gebäck und Kräuterbütterchen tauchten wir tief ein in traumhafte Landschaften und sagenhafte Pfade.
 
Und dann erwandern wir sie. Die Wacholderheide „Hielöcher“ ist ein Erlebnis. Sie darf nur mit Führern begangen werden. Versteckte, durch Wasser ausgespülte Löcher( Dolinen) durchziehen die Karstlandschaft und in dieser Landschaft werden die Sagen mit Leben gefüllt.
          

Samstag: Mohnblühte in Germerode. Der Höhepunkt unserer Wanderfreizeit. Lange sah es nach einem Flopp aus. Monatelange Trockenheit verhinderte das Wachstum der Mohnblumen. Aber so wie das Wetter uns gut gesonnen war, so auch der Mohn. Pünktlich, zum Abschluss der Freizeit, öffnete sich für uns die Blütenpracht. Erst gibt es eine Kutschenfahrt mit Mohnschnaps und anschließend eine geführte Wanderung durch und um die Mohnfelder. Eine unbeschreibliche Farbenpracht und bleibende, fast berauschende Eindrücke. Muss man selbst gesehen haben.

Zum Abschluss gibt´s was? Natürlich Mohnkuchen, Mohnbratwurst mit Mohnsenf, Mohnlikör, Mohnkäse usw. usw.. Der ganze Tag war ein lohnendes Ereignis!!!
 
Sonntag: Die schönste Freizeit geht einmal zu Ende. Am letzten Tag geht es rund um unser Domizil, dem Meißnerhaus. Vorbei an den Sendetürmen, am NaturFreundeWald und an der Kitzkammer. Hier verwandelte Frau Holle zänkische Mädchen in Katzen und sperrte sie in der Kitzkammer ein. (Anm.: Unsere Frauen sind alle wieder daheim. Wie wir alle.)
 
Montag: Wir fahren nach Hause. Mit etwas Wehmut. Es war eine tolle Freizeit. Wanderleiter Heribert hat wieder alles bestens organisiert.

Die Mitarbeiter im Meißnerhaus haben uns, wie immer,
optimal versorgt und betreut.

Ein dickes Danke.

Ausgesummt? – Teil 4

Langer Tag der StadtNatur, 09.06.2018
Mit dem „Langen Tag der StadtNatur in Bochum“ schließt sich für dieses
Jahr der Kreis unserer Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema. Wir konnten
noch einmal viele Mitbürger in entspannter Atmosphäre erreichen.


Mehrere Vorträge und Informationsveranstaltungen zum Bienen- und
Insektensterben haben einen Großteil unserer Mitbürger im Stadtbezirk
erreicht und sind über die Presse Mundpropaganda weitergegeben worden.

Zwei große, öffentliche Blumenwiesen wurden unter Einbeziehung unserer
Jüngsten (Kindergärten)  angelegt. So haben unsere „Kleinen“ mit viel Spaß
und Freude einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz vor Ort geleistet
und es wird in Ihren Erinnerungen bleiben. Es geht um ihre Zukunft.

Auch unser Flyer „Wie geht´s Dir Biene“ ist mit seinen praktischen Tipps für
bienenfreundliche Gärten, Balkone und Fensterbänke ein gern genommener
Ratgeber.

Ein dickes Danke geht an unsere Mitstreiter:
Die Schüler Jusos und der  SPD Stadtbezirk-Südwest haben mit großem Einsatz
und unter Einbeziehung vieler Bürger eine Menge einfache Insektenhotels zur
kostenlosen Direktmitnahme produziert und gezeigt wie einfach Hilfe für jeden
möglich ist.

Die Imkerei Botterbusch hat mit Ihren Produkten die gesamte Palette der
gesunden Produkte aus Honig vorgestellt.
Der sozialpsychologische Dienst hat viele, viele Insektenhotels und Vogelhäuser
für unsere Gärten im Stadtbezirk angefertigt und unter die Leute und damit in
unsere Gärten gebracht.

Gemeinsam, so glauben wir, haben wir viele Anstöße gegeben und auch das
Bewusstsein unserer Mitmenschen im Stadtbezirk verändern können. Wir
bedanken uns herzlich bei allen Bürgern, Nachbarn und Freunden, die uns
ausnahmslos positiv unterstütz haben. Danke!

Große Hoffnung, das wir auch Wirkung über unsere Stadtbezirksgrenzen hinaus
erzielt haben macht uns, das auch unsere gewählten Vertreten aus Stadt,
Land und Bund uns immer unterstützend zur Seite standen.

Besonders bedanken wir uns bei unserem Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer
(SPD), den Landtagsabgeordneten Karsten Rudolph und André Stinka (SPD), dem
Stadtrat Klaus Hemmerling (SPD) und insbesondere unserem Bezirksbürgermeister
Marc Gräf, der immer dabei war und uns beim Umschiffen vieler Klippen unterstützt
hat.

Wie geht´s Dir Biene?
In unserem Stadtbezirk haben wir gemeinsam  in diesem Jahr schon einiges für
daszukünftige Wohlergehen der Bienen und Insekten erreicht.
Im nächsten Jahr geht´s weiter für eine gesündere Umwelt unserer Kinder und
Enkel.

Ausgesummt? – Teil 2+3

WIR – Gemeinsam gegen das Insektensterben

Nach der ersten großen Säaktion für eine blühende Bienenwiese im Dürertal, ging es am April mit dem ev. Kita “Himmelswunder“ aus Bo.-Linden auf dem ehem. Zechengelände “Dahlhauser Tiefbau“ in die 2. Runde.

Die Linden-Dahlhauser Gärtnerei Küstermann stand uns hilfreich mit Rat, Tat, Blumenzwiebeln und Saatgut zur Seite. Das Pflanzen, Säen und Einarbeiten hat nicht nur den Kindern große Freude gemacht, auch Erzieher, Gärtner, Naturfreunde, unser MdL Karsten Rudolph (SPD) und Bezirksbürgermeister Marc Gräf, hatten ihren geregelten Spaß bei dem munteren Treiben. Nachdem das Pflanz- und Saatgut gewässert war, wurde ein Schlußkreis gebildet und mit einem gemeinsamen Lied und dem Werfen von Samenbällen das Werk vollendet.


Kinder der Kita „Himmelswunder“, Bezirksbürgermeister Marc Gräf, Naturfreunde Vors.
Bo-Li-Da Jochen Hopmann und Karsten Rudolph, MdL-NRW (SPD)

 Bienen und viele andere Bestäuberinsekten erwartet schon bald ein gedeckter Tisch.

Das Erfreulichste ist, dass viele Menschen in unserer Stadt scheinbar nur auf einen“Startschuß“ gewartet haben. Der große Zuspruch und die Anfragen von Menschen, die gleiches (gutes) tun wollen ist erfreulicher Weise überraschend groß.

Ausgesummt? – Teil 3

Aber wir haben auch informiert. Am 21.04. gab es einen großen gemeinsamen Infostand. Naturfreunde und die SPD im Stadtbezirk Südwest informierten die interessierten

Bürger darüber, was jeder einzelne zuhause tun kann. Die Schüler-Jusos machten aufrüttelnde Aktionen zum Thema, die Imkerei Botterbusch war mit einem umfassenden Angebot an heimischem Honig und Bienenwachsprodukten vertreten und der sozialpsychiatrische Dienst verkaufte preiswerte Vogelnistkästen und die wichtigen Insektenhotels.


    
Unser großer Infostand

Es war auch einiges an prominenten Unterstützern “vor Ort“. Unser LandtagsabgeordneterKarsten Rudolph, der Sprecher des Umweltausschusses des NRW-Landtags, André Stinka (MdL SPD), Bezirksbürgermeister Marc Gräf, die Ratsmitglieder Peter Reinirkens und Klaus Hemmerling und Bezirksvertreter aus unserem Stadtbezirk. Sie unterstützen unsere Aktion uneingeschränkt.
     

Mehrere hundert Bürger wurden mit informativen Gesprächen erreicht. Die engagierte und positive Reaktion hat uns angeregt und beflügelt diesen Infostand am langen Tag der StadtNatur (09.06.) in der gleichen Besetzung zu wiederholen. 

Wir glauben, dass der Einsatz vieler Menschen für unsere Tier- und Pflanzenwelt zu einem Umdenken in der Landwirtschaft in der Politik führt und ein Verbot von Pestiziden auch unsere Gesundheit fördert. Macht mit!

Zum Abschluß: Die gesamte Infostand Mannschaft wirft Samenbälle Axel Schäfer MdB, André Stinka MdL, Karsten Rudolph MdL, Bezirksbürgermeister Marc Gräf (alle SPD) waren prominente Helfer.
+
Naturfreunde Bo.-Linden-Dahlhausen
SPD-Stadtbezirk Bochum Südwest
Schüler Jusos
Imkerei Botterbusch
Sozialpsychiatrischer Dienst (Stadt Bochum)
                                              
… schon eine starke Gruppe!

  

Ausgesummt? – Teil 1

Ausgesummt?
Linden-Dahlhauser NaturFreunde aktiv im Naturschutz
Josef Tumbrinck vom NABU bei den NaturFreunden

Die NaturFreunde BoLiDa planen für die kommenden Monate mehrere Projekte um das Insektensterben zumindest in unserem Stadtbezirk zu stoppen und um damit weitere Aktionen auch anderer Gruppierungen im Stadtbezirk anzuregen. Jeder Bürger ist gefordert.

Als Auftakt haben die NaturFreunde gemeinsam mit dem SPD Stadtbezirk Bochum-Südwest zu einer öffentlichen  Versammlung  zum Thema Bienen-, Insekten- und Vogelsterben eingeladen. Ganz besonders die Flugbestäuber sind für unser Leben unentbehrlich!

Neben Josef Tumbrinck konnte Jochen Hopmann auch die Landtagsabgeordneten André Stinka und
Prof. Dr. Carsten Rudolph begrüßen. Bezirksbürgermeister Marc Gräf erklärte gemeinsam mit den
NaturFreunden den Stadtbezirk bienenfreundlich und bunt zu gestalten.

Josef Tumbrinck sprach über die dramatischen Bestandsrückgänge von Vögeln, die auf Insekten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Von Bienenweiden in unseren städtischen und privaten Lebensräumen profitieren die gesamte Nahrungskette und damit letztendlich auch der Mensch.

Neben der Agrarwirtschaft, die möglichst schnell handeln muss, können auch wir durch Anpflanzung von Obstbäumen, Sträuchern und der Anlage von Blumenwiesen/Bienenweiden unseren Teil beitragen.

Die unerwartet große Resonanz der Veranstaltung -über 50 Personen fanden den Weg in den NaturFreundeTreff- zeigt, dass unsere Mitbürger in starkem Maße sensibilisiert sind und offen für Maßnahmen zum Stopp des Bienen- und Insektensterbens.

Matthäus-Kindertageseinrichtung, Bezirksbürgermeister und NaturFreunde
Mit diesem frischen Wind im Rücken ging es bereits am nächsten Tag in Weitmar ans Werk. 90 Kinder der Matthäus-Kindertageseinrichtung säten in Weitmar die erste Blumenwiese auf städtischem Gelände ein. Bezirksbürgermeister Marc Gräf hatte eingeladen und mit Hilfe der Gärtnerei Blumenkamp und der NaturFreunde ging es ans Werk. Eine ganz tolle Sache, die viel Spaß gemacht hat.

 
Blumenzwiebeln werden eingesetzt                                 Der Boden wird vorbereitet und es wird gesät
 
Ein gemeinsames Frühlingslied gehört dazu                  Zum Abschluss werfen wir gemeinsam Samenbälle

JEDER KANN MITMACHEN und einen Teilbereich seines Rasens in Bienenweide/Blumenwiese umwandeln. Oder…

     … Beispiele für bienenfreundliche Garten-Gewächse

Balkon: Goldlack, Kapuzinerkresse, Verbene, Männertreu, Wandelröschen, Löwenmäulchen,
Küchenkräuter (Salbei, Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze, Thymian)

Blumenbeet: Schafgarbe, Akelei, Lavendel, Lupine, Wilde Malve, Astern, ungefüllte Dahliensorten

Bäume und Sträucher: Schlehe, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche, Weißdorn, Stachelbeere, Himbeere,
Brombeere, Johannisbeere, Wilder Wein, Efeu, ungefüllte Kletterrosen

Gemüsebeet: Ackerbohnen, Kleearten, Borretsch, Ringelblumen, Kürbisgewächse, Zwiebeln, Kohl, Möhren, Gewürzkräuter
Quelle: NABU

Wanderfreizeit Hoher Meißner / Kaufunger Wald 22. – 29.07.2017

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Wandern im Kaufunger Wald

Die diesjährige Wanderfreizeit der Linden-Dahlhauser Naturfreunde fand im Naturpark Hoher Meißner/Kaufunger Wald statt. Auf dem Hohen Meißner steht auf fast 700 Metern über N. N. das Meißnerhaus. Das Haus wird bestens geführt von den Eheleuten Gudrun und Rolf Fahrenbach. Schon die Mutter des jetzigen „Herbergsvaters“ hat das Haus lange Jahre geleitet und die Straße zum Haus wurde zu ihren Ehren von der Gemeinde Hessisch Lichtenau nach ihr benannt.

 
Nach 2 Freizeiten zum Jahreswechsel, wollten wir nun das Haus und seine Umgebung im Sommer kennenlernen und erwandern. Bereits am frühen Samstagnachmittag konnten wir unsere Zimmer beziehen und nach einer Stärkung im Naturfreundehaus machten wir eine erste Wanderung. Das Wetter war durchwachsen, aber nach 3 Std. Autofahrt tat die Bewegung gut. Vom Haus ging es zu den großen Sendern des Hessischen Rundfunks. Zuerst über Wiesen und dann tauchten wir ein in die herrliche Welt des Kaufunger Waldes.  Ein Höhepunkt dieser Runde waren die Seesteine (der Name erinnert an einen versandeten See). Die Seesteine sind eine alte Waldparkanlage mit einem Waldgedenkpfad. Hier gab es einen Aufenthalt um die Schönheit dieses Platzes, der von Schülern gepflegt wird, ausgiebig zu genießen.  Danach ging es wieder, unterbrochen von einem nicht ganz leichtem Wandersteig, Richtung Haus.
 
Sonntag erwanderten wir den Premiumweg 8. Offenes Land mit blühenden Wiesen und schöne Waldwege reihen sich in einem ständigen Wechsel. Es geht stetig auf und ab. Die Kuppen ermöglichten uns immer wieder grandiose Rundblicke. Höhepunkt ist das Naturschutzgebiet Bühlchen. Es lädt zum Verweilen und genießen. Die Natur hat immer wieder Überraschungen parat, die wir gerne in uns aufnehmen. In Weißenbach ist ein Besuch der Jausenstation  Pflicht. Ahle Wurscht, eine nordhessische Spezialität, sowie Kaffee und Kuchen bringen uns schnell wieder zu neuen Kräften. Dies veranlasste am Nachmittag einen Teil der Gruppe den Rundweg 3, vom Naturfreundehaus aus, als Zugabe draufzulegen.
 
Tag 3, 4 und 5 waren Regentage. Wandern war nicht möglich. Aber auch Regentage kann man sinnvoll nutzen.
 
Montag besuchten wir die mittelalterliche Stadt Eschwege mit ihren unzähligen liebevoll erhaltenen Fachwerkbauten. Sie liegt im schönen Werratal  inmitten einer traumhaften Mittelgebirgslandschaft.
 
Dienstag ging es nach Kassel. Von Hess. Lichtenau ca. 30 km mit der Tram bis  in das Zentrum der „documenta-Stadt“ Kassel. Ein Teil nutzte die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Besuch der documenta 14, andere inspizierten die Geschäfte der Stadt, die einen großen Einzugsbereich versorgt und entsprechend gut mit Geschäften und großen Einkaufshäusern  sortiert ist.
 
Am dritten Regentag (Mittwoch) ging man getrennte Wege. Ein Teil besuchte die Kurstadt Bad Soden-Allendorf mit ihren schmucken Fachwerkhäusern und nutzte die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Solbad in der Werra-Therme. Der Rest besuchte die mittelalterliche Stadt Mühlhausen in Thüringen. Der Regen wich und mit uns kam dann auch wieder die Sonne. Mühlhausen, mit seiner gut erhaltenen Altstadt, ist als Stadt der Kirchen bekannt. Wir machten einen ausgiebigen Rundgang durch die herrliche Altstadt, genossen die Schönheiten aber auch Kaffee, Tee und Kuchen.  Hier wirkte Thomas Münzer ein Verfechter der Reformation und Kämpfer für das Recht auf Selbstbestimmung. Zur Zeit der Feudalherrschaft ein abenteuerlicher Gedanke. Von Mühlhausen ging´s wieder zurück ins Naturfreundehaus. Nach dem stets sehr guten Abendessen verbrachten wir, wie immer, den Abend zusammen in unserem Gemeinschaftsraum.
 
Der Regen war wie weggeblasen und so konnten wir am Donnerstag und Freitag endlich wieder wandern. Unser Wanderleiter Heribert hatte für uns  die Premiumwege 14 und 10 ausgesucht. Wie immer, eine gute Wahl.

Die Bilsteinrunde, 12,0 km. Vom Parkplatz in der Nähe von  Großalmerode wanderten wir über  herrliche, naturbelassene Pfade. Am Wege (Steinberg) finden wir die Reste des ehem. Braunkohle- und Quarzitabbaus.  Interessant war auch die Quelle der „Roten Nieste“ deren Quellbereich tatsächlich aufgrund des hohen Eisengehalts eine geheimnisvolle Rotfärbung ausstrahlt. Der Bilsteinturm, auf der höchsten Erhebung des Kaufunger Waldes, belohnte uns bei klarer Sicht mit einem herrlichen Rundumblick weit ins Land. Nach einem Abstecher zum Naturdenkmal „Roter See“ der allerdings seinem Namen keine Ehre machte -er schimmerte doch stark grünlich- ging es zurück zum Ausgangspunkt. Wir hatten uns unser Abendessen redlich verdient.
 
Der Freitag brachte uns auch wieder sonniges Wanderwetter. Es stand die „Entdecker Tour“ rund um Reichenbach als Abschlußwanderung an. Es gab wieder viel zu sehen. Der Weg führt durch das Naturschutzgebiet Reichenbacher Kalkberge. Durch Kalkeichenwald hinauf zur Burgruine Reichenbach mit dem liebevoll restaurierten Aussichtsturm auf dem Schloßberg. Hier wurde uns wieder eine tolle Aussicht über´s Land geboten. Weiter ging es über einen Teil des Kunstpfades ARS NATURA bis hin zum Kindelberg. Alte Huteflächen (Waldweiden) und artenreicher Magerrasen lädt uns zum Verweilen ein und wir genießen noch einmal die Schönheit von Natur und Landschaft in vollen Zügen.
 
Danach ging es wieder zum Meißnerhaus und wir rüsteten uns zur Heimfahrt am nächsten Morgen. Wir hatten eine gute Zeit im Naturfreundehaus und bedanken uns beim Ehepaar Fahrenbach und ihren Mitarbeitern für die gute Versorgung und Betreuung. Im nächsten Jahr werden wir  wieder 8 Tage das Naturfreundehaus besuchen und von dort das spektakuläre Ereignis der millionenfachen Mohnblühte im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land „erwandern“.


 

Radfreizeit auf Fischland-Darß-Zingst, 11. – 21.06.2017

Radfreizeit 2017 vom 11.06. – 21.06.
Willkommen im Kranichdorf Bresewitz am südlichen Ufer der Boddengewässer. In den Wiesen und auf den Inseln legen jedes Jahr im Frühjahr und Herbst abertausende Kraniche eine längere Rast auf dem Zug in Ihre Sommer und Winterquartiere ein. Ein Informationsvideo im Kranichzentrum in Groß-Mohrdorf klärte uns auf. Wir waren mit dem Radl da. Insgesamt fuhren wir ca. 450 km Rad.

Montag 12.06.
Wir machen eine Rad-Wanderung. Dazu fahren wir auf der Hin- und Rückfahrt über den Ostsee-Schutzdeich zwischen Zingst und Prerow. Diesen Schutzdeich werden wir bei unterschiedlichsten Windverhältnissen kennenlernen. Wir fahren mit dem Rad nach Prerow, durch den Darßer Urwald zum Leuchtturm am Darßer Ort. Durch das Naturschutzgebiet geht es zu Fuß auf Sandwegen, Knüppeldamm und entlang des Strandes. Zurück mit dem Rad durch den Darßer Urwald nach Zingst und über die Meinigenbrücke nach Bresewitz zurück zur Pension Boddenblick.

Dienstag 13.06.
Der Westwind bläst uns fast von der Brücke. Deshalb zuerst mit dem Wind nach Zingst zum Hafen auf der Boddenseite. Dann allerdings nach Westen, gegen den Wind. Ziel ist der Darß-Weststrand. Eine schöne Überraschung erwartet uns bei der Besichtigung der Seemannskirche in Prerow. Wir kommen zu einer Chorprobe des Schulchores eines Gymnasiums aus Demmin für ihr Abendkonzert. Echt ein kultureller Genuss. Der natürliche Genuss, der Weststrand des Darß erwartet uns. Dieser Weststrand ist völlig naturbelassen und bei Wind ein Traum. Danach geht es durch den Wald, mit dem Wind nach Wieck und über den Ostseedamm zurück.

Mittwoch 14.06.
Heute Festland: Zuerst zum Hafen von Bodstedt und nach Fuhlendorf, dann nach Barth. In dem kleinen Städtchen machen wir eine längere Pause, um danach Quellwasser vom Kenzer Gesundbrunnen zu kosten. Das Wasser schmeckt frisch und hat keinen Nebengeschmack. Geschadet hat es auch nicht. Danach wiegen wir uns im Ostsee-Flughafen (großer Name für einen kleinen Provinzflughafen) auf einer kundenfreundlichen historischen Waage. Es gibt in Vorpommern noch so schöne holperige Betonplattenwege. Wir erwischten eine dieser Rumpelstrecken auf unserer Rücktour.
Donnerstag 15.06.
Mit dem Rad zum Boddenhafen in Bodstedt, mit dem Schiff über den Bodstedter Bodden nach Born auf dem Darß übergesetzt. Mit dem Rad auf der Boddenseite der Halbinsel nach Ahrenshoop, entlang der Steilküste der Ostsee nach Fischland. An der Steilküste legen wir eine Pause ein und gehen über eine Metalltreppe zum Steine sammeln an der Strand, während oberhalb in der Lehmwand die Schwalben aus und einfliegen. In Wustrow am Boddenhafen machen wir Eispause. Es geht über Steilküste und Künstlerkolonie Ahrenshoop wieder nach Born. Unser Schiff kommt erst in einer Stunde, daher fahren einige mit dem Rad und einige mit dem Schiff zurück.


Freitag 16.06.
Wind aus West, wir nutzen es aus und fahren heute nur nach Osten. Ziel ist Stralsund. Auf dem Weg dahin genießen wir so richtig die Schönheit der Boddenküste. Nach dem Zwischenstopp im Kranich-Infocenter erreichen wir Stralsund und fahren nach längerem Aufenthalt mit dem Zug zurück nach Barth und mit dem Rad weiter nach Bresewitz.
Samstag 17.06.
Relaxen. Zingst ist ein schönes Städtchen und es ist Hafenfest. Eine Rundfahrt auf dem Bodden ist angesagt. Es gibt viel Gaudi im Hafen. Backfisch, Eis und, und, und … . Ein Höhepunkt war die Regatta der Zeesenboote, der flachen Fischerboote der Boddenfischer. Eine echte Attraktion und ein weiterer schöner Tag.

Sonntag 18.06.
Der dritte Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wird erkundet. Selbst im Teil Zingst werden heute 50 km zusammenkommen. Wir fahren zum Pramort. Eine spektakuläre Naturlandschaft begleitet uns. Ein einzigartiges Brutgebiet für viele Vogelarten. Wir genießen mit den Augen. Naturschutz an allen Seiten. Zur Hohen Düne an der Ostseeseite müssen wir zur Abwechslung zu Fuß. Dafür werden wir im Restaurant „Schlößchen Sundische Wiese“ mit leckeren Kleinigkeiten verwöhnt.
 
Montag 19.06.
Wir fahren nochmal zum Weststrand. Völlig andere Wetterverhältnisse schaffen am Weststrand andere Eindrücke. Heute ist es  windstill und ein wunderschöner Strandtag. Deshalb ist auch der Weststrand gut besucht, obwohl er nur mit dem Rad oder zu Fuß zu erreichen ist. Auch heute gefällt uns dieser Strand sehr. Der Fernsehsender Arte zählt ihn zu den 20 schönsten Stränden der Welt.

Dienstag 20.06.
Es windet aus West. Wieder zieht uns zum Abschied der Weststrand magisch an. Die Abschiedstour geht durch die Wiesenlandschaft nach Wieck, dann Richtung Ahrenshoop und durch den Darßer Urwald zum Weststrand. Wild und windig zeigt er sich von seiner schönsten Seite. Wir machen einen Strandspaziergang. Danach kommen wir von Norden an der Ostseeküste entlang nach Ahrenshoop. Den Gegensatz zur rauen Ostsee, das ruhigere Boddengewässer, genießen wir auf der Rückfahrt über Born und Wieck nach Bresewitz. Den Abschluß machen wir mit einem gemeinsamen Fischessen im Bodstedter Hafen.

Mittwoch 21.06. ist Rückfahrtag.
Wir hatten 10 schöne, erlebnisreiche und harmonische Tage mit 20 Radlern in Bresewitz. Die Pension Boddenblick mit ihren netten MitarbeiterInnen hat ein gerüttelt Maß dazu beigetragen. Wir konnten unsere Abende in einem großen Gemeinschaftsraum nach unseren Wünschen verbringen. Wir bedanken uns bei Herrn Bräutigam mit seinem Team der Pension Boddenblick für die gute Unterbringung und Verpflegung. Unser Rad-Chefplaner Heinz hat wieder gute Arbeit geleistet. Auch ihm ein dickes DANKE!

 

4. Langer Tag der Stadtnatur, 09.06.2017

Auch in diesem Jahr nahmen die NaturFreunde aus Linden-Dahlhausen am „Langen Tag der StadtNatur“ teil. Das Wetter ließ etwas zu wünschen übrig.

So trafen sich um 18.00 Uhr ganze 11 Wanderer am NaturFreundeTreff, diese aber voller Schwung und guter Laune. Es blieb auch trocken.

Ziel war es einen Teil unserer Linden-Dahlhausener Grüngebiete zu erkunden. So ging die Wanderung vorbei am eiszeitlichen Findling am Krampenhof zum Hedtberg und weiter ins Hörsterholz. Unterwegs gab es Erläuterungen zur Geschichte des Bergbaus, die im Bochumer Bereich hier ihren Ursprung hatte (im Jahr 1620 -Kohlberg des Johann zu Dahlhausen) und auch über die Aufwertung des Hörsterholzes zum Naturschutzgebiet. Unterwegs wurden die Tafeln des Bergbauwanderweges angelaufen und erklärt. Hier hat der Bergmannstisch Bochum-Süd hervorragende Arbeit geleistet.
Durch die schmucke Arbeitersiedlung (Am Ruhrort) ging es zur Spielplatz-
und Freizeitanlage für alle Altersgruppen im Ruhrauenpark. Er liegt mitten zwischen dem Ruhrauenpark und dem Eisenbahnmuseum.

Weiter ging es durch den Tunnel am Eisenbahnmuseum zur Ruhr. Die Abendsonne begleitete uns bis zum Bahnhof Dahlhausen und von dort zum Aussichtsplateau am ehem. Ausflugshotel „Horkenstein“. Hier hat man einen herrlichen Blick über die Ruhraue vom Hattingen bis Essen. Bergmannstisch und Naturfreunde haben hier auch zur Erinnerung an die ehemalige Nutzung Erinnerungstafeln aufgestellt.

Von dort ging es zurück zum NaturFreundeTreff, wo der Flüssigkeitshaushalt bei einem netten Plausch über das Gesehene aufgefüllt wurde.