Radfreizeit im „Neuen fränkischen Seenland“ – August 2015

Radfreizeit im „Neuen fränkischen Seenland“ (am Altmühlsee)

      Die diesjährige Radfreizeit führte 16 Naturfreunde nach Streudorf (Gunzenhausen).
      Für acht Tage war der Frankenhof am Altmühlsee der Dreh-und Angelpunkt für
      unsere Aktivitäten. Eine wirklich gute Wahl.

Unsere Ankunft erfolgt bei herrlichem Wetter. Die Temperatur beträgt weit über 30 Grad. Es herrscht Hochsommer. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, geht es zu einer kleinen Eröffnungsrunde nach Gunzenhausen und am Ostufer des Altmühlsees zurück zum Frankenhof in Streudorf.

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Am Montag fahren wir ins Mittelalter, Städtchen wie Merkendorf, Wolframs-Eschenbach (Eiscafe geschlossen) und die Festung Lichtenau scheinen immer noch im Mittelalter zu sein. Erst Triesdorf zeigt uns auf der Rückfahrt, dass auch hier in Franken die Uhr weitergelaufen ist. Auf dieser Tour müssen wir auch einen ersten „Berg“ hinauf auf die Hochebene bezwingen.

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Der Dienstag wird unser härtester Tag. Entgegen der Wettervorhersage knallt die Sonne ganztägig vom Himmel und unsere Tour bietet kaum mal Schatten. Durch das breite Altmühltal geht es nach Weißenburg, der großen Kreisstadt. Hier in Weißenburg geht’s ins Eiscafe. Lecker und erfrischend. Auf der Rücktour geht es ab in einen Biergarten und für einige ins Wasser. Nach 70 km hatten wir es uns redlich verdient.

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Am Mittwoch brauchen wir etwas Erholung. Die Seen sind angesagt. Wir fahren entlang dem Westufer des Altmühlsees , zum kleinen Brombachsee, über den Mitteldamm (großer und kleiner Brombachsee) und über einen weiteren Damm (großer und kleiner Igelbachsee). Mittagspause gibt es im Biergarten in Ramsberg. Danach geht es zum Badeufer. Die Abkühlung tut richtig gut. Weiter radeln wir am Wasser entlang zurück.

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Obwohl wir uns in einer wasserreichen Gegend befinden, hat die in Franken bereits lang anhaltende, trockene Hitze schon für eine starke Verfärbung der Blätter und für leider viele vertrocknete Rasenflächen gesorgt.

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Auch am Donnerstag gibt’s viel Wasser zu sehen, aber lauter kleine Teiche und den Dennenloher See. Hin fahren wir über den Limes-Radweg und über den Karpfen-Radweg. In Bechhofen herrscht tote Hose. Dank der Hilfe freundlicher Einheimischer, haben wir doch noch ein offenes Eiscafe gefunden. Aber später finden wir bei der Badestelle Ornbau-Gern am Altmühlüberleitner-Kanal einen schönen Biergarten mit schattigem, luftigen Plätzen. Auch hier gibt es reichlich wieder schwimmende Radler.

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Heute (Freitag) wird’s sportlich, zur Einübung über Haundorf durch den Mönchswald hinüber nach Spalt, hier ist es heiß und laut. Es tröstet uns der tolle Kuchen vom örtlichen Bäcker. Die Krönung ist dann allerdings der Radweg zum Brombachsee. Steil und lang geht es hinauf, viele schieben und die Sonne knallt wieder vom Himmel. Die lange Abfahrt zum See entschädigt nur ein bisschen. Verdiente Pause gibt es im Biergarten am Igelsbachsee. Zurück ohne weitere Steigung. Zum letzten Mal Baden im Altmühlsee.

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Der Samstag bringt „nur“ bis 24 Grad. Die große Hitze ist vorüber. Wir genießen die Landschaft und sehen zwei sehr sehenswerte aber völlig unterschiedliche Kirchen. In Königshofen schlichter Innenraum, aber beeindruckend. In Herrieden barocker Prunk, aber beeindruckend. Wir sehen eine mittelalterliche Wasserburg in Sommersdorf. Wir sehen Stadtbefestigung und Flußbrücke über die Altmühl in Ornbau.

Der Sonntag bringt uns die Rückfahrt in strömendem Regen. Unsere Radfreizeit ist zu Ende. Schöne Tage sind vorüber.

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