Wanderurlaub im Hunsrück – Juni 2015

Wanderwoche im Hunsrück

Die jährliche Wanderfreizeit ging dieses Jahr in den Hunsrück. 26 Linden-Dahlhauser Naturfreunde waren begeistert von der schönen Landschaft, herrlichen Wanderwegen und besonders von unserer tollen Unterkunft in Geisfeld (nahe Hermeskeil).

Am Ankunftstag haben wir nach einem ausgiebigen Kaffeetrinken mit einer kleinen Erkundungsrunde die Gegend rund um den Ort Geisfeld erwandert.

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Die nächsten Tage gehörten den sogenannten “Traumschleifen“. Der Name ist Programm. Alle erwanderten Routen führten uns über Hügel und durch Wälder mit imposanten Felsformationen oder durch Wiesen und Felder entlang munterer Bachläufe. Alle Traumschleifen waren bestens gezeichnet und die Wege gut begehbar, natürlich mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Gipfelrauschen – diese Traumschleife führte uns rund um den Erbeskopf, der höchsten Erhebung in Rheinland-Pfalz. Ein herrlicher Rundblick wurde uns von der Aussichtsplattform „Windklang“ geboten. Er entschädigte voll für den kurzen, aber kräftigen Anstieg. Danach ging es auf natürlichen Pfaden durch den Hochwald. Zum Abschluss belohnten wir uns im Hunsrückhaus am Erbeskopf mit Kaffee und Kuchen.

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Primstalsperre Seerundweg – eine interessante Flachetappe zum Erholen rund um die Talsperre. Neben dem Züscher Hammer, einer ehemaligen Eisenschmelze, waren die Skulpturen des Planetenlehrweges auf den ersten Kilometern unsere informativen Begleiter.

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Die Königsfeldschleife begann direkt vor unserem Feriendomizil. Eine sehr anspruchsvolle Wanderung, aber auch ein Genuß. Viele traumhafte Wanderpfade ermöglichten uns herrliche Weitblicke von den Höhen. Es war “unser Regentag“, aber wir haben ihn wegen der abwechslungsreichen, prächtigen Landschaft trotzdem genossen.

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Unser Wanderleiter Heribert hat es verstanden täglich eine Steigerung zu bringen. So war der Rockenburger Urwaldpfad ein spannender Rundweg mit schmalen Serpentinen, schönen Bachläufen die uns begleiteten, dem eindrucksvollen „Steinernen Tor“ und dem imposanten Prosterather Wacken. Schon eine kleine Herausforderung für uns Wanderer.

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Den Mittelalterpfad bei Herrstein erwanderten wir unter sachkundiger Führung einheimischer Verwandtschaft. Allein die historische Altstadt mit ihrem Wehrturm, Schlosskirche und dem Schinderhannesturm lohnte einen Besuch. Aber für uns Naturfreunde waren auch die Naturdenkmale Jammereiche, Rabenkanzel und der beeindruckende Fernblick von der neu angelegten Aussichtsplattform, die eine Sicht auf viele Ortschaften und auf die Höhenzüge der Mittelgebirgslandschaft bot, eine besondere Augenweide.

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Für den gelungenen Abschluss unserer Wanderung sorgte ein „gepflegtes Schwenkbratenessen“ im Flughafen Idar-Oberstein. Eine fantastische Grill-Spezialität, die direkt im Gastraum zubereitet wird. “Einfach köstlich!“

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Den Höhepunkt bildete die Hunolsteiner Klammtour. An unserem letzten Wandertag der Hit. Erster Glanzpunkt war die Burgruine Hunolstein. Von der Burg stehen leider nur noch wenige Reste. Aber es lohnte sich über die 60 Stufen auf den Burgfelsen zu steigen. Wir wurden mit einem prächtigen Blick über die Hunsrücklandschaft und in das Dhrontal belohnt. Letzte Attraktion  unserer Wanderfreizeit war die Hölzbachklamm. Wildromantisch stürzt der Bach neben unserem schmalen Wanderweg zu Tal. Eine märchenhafte Wanderung zum Abschluss einer schönen, harmonischen Wanderwoche.

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Ein besonderer Dank gilt unseren Gastgebern in Geisfeld. Wir wurden in der Pension Roswitha und im Haus Bärbel liebenswürdig aufgenommen. Unsere Gastgeberinnen Roswitha Harig und Bärbel Reinders haben sich warmherzig um uns gekümmert und uns verwöhnt. Dass wir uns wohlgefühlt und die Tage im Hunsrück genossen haben, ist auch ihr großer Verdient.

Beste Verpflegung und schöne Zimmer machten die ganze Wanderwoche rund. Es war eine tolle Freizeit mit vielen Höhepunkten und neuen Erkenntnissen. Wir haben den Hunsrück kennen und schätzen gelernt. Wir waren fast alle zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal dort.

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